Sie interessieren sich für einen Malinois- oder Rauhhaarteckelwelpen?

Hier ein paar Zeilen zum Ablauf.

1. Sie schreiben uns eine eMail oder schreiben über das Kontaktformular.

Hallo Herr Backschies oder Hallo Familie Backschies,

und nun sollte hier Ihr aussagekräftiger Text stehen, auf den wir antworten möchten.
Dazu gehört, ob Sie Malinois bzw. Rauhhaarteckel schon kennen oder wie Sie auf die Rasse gekommen sind. Wie Sie sich das Zusammenleben vorstellen, was Sie mit dem Hund vorhaben, Familien-/Begleit-/Sport-/Ausstellungs-/Jagd-/Zucht-Hund.
Ob Sie das beruflich und zeitlich für alle Parteien verwirklichen können, mit wem ausser Ihnen der Hund zusammenleben wird, Erwachsene, Kinder (Alter), andere Tiere.
Ihren Vor- und Zunamen sowie gerne eine Telefonnummer sollten Sie angeben.


Freundliche Grüße, am Ende der Nachricht können nicht schaden.

Oder
2. Sie rufen uns einfach an.
Nicht morgens um 6 Uhr und nicht abends um 22 Uhr. Sie haben nicht getrunken und schaffen es drei Sätze geradeaus mit uns zu sprechen ;-).

In beiden Fällen werden wir Ihnen einige Fragen stellen und wenn der grobe Rahmen stimmt, dann möchten wir Sie persönlich kennenlernen. Das ist in 99% der Fälle Voraussetzung dafür, um überhaupt in den Kreis der Bewerber aufgenommen zu werden.

Beim persönlichen Kennenlernen können Sie sich davon überzeugen, dass Ihnen unsere Hunde zusagen und dass Sie auch mit uns als Züchter über ca. 15 Jahre in losem Kontakt stehen wollen – oder auch nicht. Und wir können feststellen, ob wir uns tatsächlich sympathisch sind. Denn Sympathie ist für uns die Grundvoraussetzung. Weder Geld, Politik, Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung, Wohnung oder Haus, sind für uns relevant, wenn wir meinen, dass genau Sie zu einem unserer Welpen passen. Das erste Kennenlernen ist für beide Seiten unverbindlich. Sie bekommen hier Kaffee und kalte Getränke und wenn Sie uns sympathisch sind, werden wir irgendwas zu essen anbieten. Und wenn es nur Kekse sind. Das ist ein gutes Zeichen. 😉 Und wir werden Ihnen ehrlich sagen, ob wir uns vorstellen können, Ihnen einen Hund anzuvertrauen.
Dann erläuteren wir auch alles weitere.
Wenn wir uns das nicht vorstellen können, werden Sie es auch deutlich merken.

In allen Fällen gilt: “Hallo, ich suche einen Welpen. Gruss” ist NICHT ausreichend.

& nun administrativen Teil des Welpenkaufs….

Welpen schlafend

Wir öffnen unsere Tore für Besuche unserer Welpeninteressenten wenn die Welpen 4 Wochen alt sind. Bei jüngeren Welpen besteht der Großteil des Tages aus schlafen und trinken, die aktiven Phasen halten sich zeitlich in sehr engen Grenzen, betragen jeweils nur ein paar Minuten. Es kann also leicht passieren, dass Sie beim Welpenbesuch nur eine Bande müder Helden, die Ihren gesamten Besuch verschlafen, vorfinden. Dann ist die Enttäuschung meist groß. Mit 4 Wochen werden die Kleinen jedoch schon deutlich aktiver, die Wachphasen werden häufiger und länger, womit die Wahrscheinlichkeit, die Welpen beim Spielen zu sehen, viel größer ist als in der Zeit davor. Bei den teils recht langen Anfahrtswegen sollen Sie als Welpeninteressent ja etwas vom “Welpenschauen” haben!

Bei uns wird es nicht passieren, dass Welpen bereits mit 2-3 Wochen ausgesucht oder ihren neuen Besitzern versprochen werden. Wir führen Teile des Biotonustests durch, auf dem anhand der Aufzeichnungen relativ schnell ersehen werden kann, welcher Welpe mehr oder weniger aktiv ist. So kann zwar schon frühzeitig eine Typbestimmung vorgenommen werden, ob es sich um einen triebstarken, aktiven oder ruhigen Hund handelt. Aber niemandem wäre damit geholfen, wenn – überzeichnet dargestellt – der Draufgänger aus dem Wurf, der sich auf Fuchsbalg & Hetzlappen stürzt als gäbe es kein morgen, zu einer Familie mit kleinen Kindern auf der Suche nach einem Familienhund käme, und der Zurückhaltende, für den Fuchslunte & Co ein lästiges Übel sind, zum Berufsjäger geht, der dringend einen geprüften Revierhund braucht. Mit letzter Sicherheit lässt sich das spätere Wesen eines Welpen ohnehin nicht zu 100% prophezeien, aber besonders unseriös wäre es, derartige “Voraussagen” am 2-wöchigen Welpen zu tätigen oder noch früher, wie es aber leider vielerorts gängige Praxis ist.
Deshalb:
Unsere Welpen werden erst ab frühestens 5 Wochen ihren neuen Besitzern versprochen, da sich erst ab da echte Wesensunterschiede herauszukristallisieren beginnen. Es bleiben Ihnen dann immer noch mehrere Wochen, sich auf “Ihren” Welpen zu freuen und ihn (oder sie ) regelmäßig zu besuchen.

Bei uns werden die Welpen in der 8. / 9. Woche an die neuen Besitzer abgegeben. Das hat mehrere Gründe: In dem Alter profitieren sie sehr stark von der Erziehung ihrer Mutter und der anderen erwachsenen Rudelmitglieder, was außerhalb des Rudels nicht zu ersetzen ist.
Wir können sichergehen, dass die Prägung auf Umweltreize und Menschen bis dahin ideal verlaufen ist (dazu gehören Besuche am Schießplatz, Spaziergänge in Wald & Flur, mit all dem verbunden natürlich das Autofahren, Werkzeuglärm und vieles mehr).

Wenn dann, mit 5-8 Wochen und einigen Besuchen Ihrerseits, die Entscheidung gefallen ist, welcher Welpe später wohin gehen wird, wird mit Unterzeichnung des Kaufvertrags eine Anzahlung in Höhe von 550€ bei den Teckeln und 750€ bei den Malinois fällig. Damit ist der Welpe “Ihrer”, diese Zusage ist verbindlich – für beide Seiten.
Der Restkaufpreis ist dann bei Übergabe des Hundes in bar zur Zahlung fällig. Aus Sicherheitsgründen können wir keine 200 und 500 Euro Scheine annehmen.

Keine 200 und 500 Euro Scheine

Die Anzahlung soll aber auch ein Garant dafür sein, dass die Entscheidung gut durchdacht wurde, in den Wochen vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages jegliches Für & Wieder sorgfältig gegeneinander abgewogen wurde und die Entscheidung keinesfalls leichtfertig getroffen wird. Die Anzahlung wird bei Abholung/der Bezahlung des Kaufpreises selbstverständlich vollständig angerechnet. In allen anderen Fällen verfällt die Anzahlung jedoch. Das soll sicherstellen, dass sich die unerfreuliche Situation, dass ein Welpe viele Wochen lang reserviert ist, man anderen, möglicher Weise tollen Welpeninteressenten deshalb eine Absage erteilen musste, jedoch der Käufer dann völlig überraschend in allerletzter Sekunde abspringt, nicht wiederholt.

Das bedeutet, dass grundsätzlich kein Welpe vorab reserviert wird!

Hundehaarallergie bei Ersthundebesitzern

Immer wieder kommt es vor, dass Ersthundebesitzer, insbesondere wenn der Welpe größer wird und damit auch die Aufgaben, sie selbst oder die Familienangehörigen “urplötzlich und unerwartet” an einer Hundehaarallergie “erkranken”.
Aus diesem Grunde sollte bei einem Dermatologen ein Allergietest durchgeführt werden, damit sichergestellt wird, ob beispielsweise Allergien der Hundehaltung im Wege stehen. Das gilt natürlich für alle Mitglieder des Haushalts. 

Wenn Sie jetzt immer noch nicht gänzlich abgeschreckt sind, freuen wir uns auf ein gegenseitiges Kennen lernen und stehen gerne und (fast) jederzeit mit Rat & Tat zur Seite!