
In der jägerischen Praxis gilt seit jeher der Grundsatz, dass eine waidgerechte Jagd ohne den treuen Gefährten auf vier Pfoten schlichtweg unvollständig ist. Der Jagdhund ist nicht nur Helfer bei der Suche, dem Vorstehen oder Apportieren, sondern vor allem bei der Nachsuche unerlässlich, um krankem Wild unnötiges Leiden zu ersparen.
Dieses Verantwortungsbewusstsein spiegelt sich auch in einem der bekanntesten Traditionssprüche der Jägerschaft wider, der in vier Strophen die tiefe Bedeutung des Hundes für das Waidwerk auf den Punkt bringt:
Das ist des Jägers Ehrenschild,
dass er beschützt und hegt sein Wild,
waidmännisch jagt, wie sich’s gehört,
den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.
Das ist des Jägers größtes Glück,
zu schauen auf die Natur zurück,
zu spüren ihren tiefen Sinn
und hinzugeben sich ihr hin.
Das ist des Jägers schönster Lohn,
zu lauten Seins im Waldestron,
wenn treu an seiner Seite steht
ein Hund, der mit ihm jagen geht.
Denn Jagd ohne Hund ist Schund,
das weiß ein jeder in der Stund’,
wo Wild verloren ohne Spur
im weiten Feld und grüner Flur.
Für uns als Zuchtstätte Vom Lahberg steht die Ausbildung und der Einsatz passionierter, leistungsstarker Jagdhunde an erster Stelle. Wer die Fährte gemeinsam mit seinem Hund liest und die Leidenschaft im Revier teilt, weiß:
Erst das Zusammenspiel von Mensch und Hund macht die Jagd wirklich komplett.

