Wurfdatum 26.06.2026
3 Rüden / 3 Hündinnen

Krümel vom Lahberg FCIFidibus vom Linteler-Forst FCI
Krümel vom Lahberg FCI
Krümel vom Lahberg FCI
Fidibus vom Linteler-Forst FCI
Fidibus vom Linteler-Forst FCI
VDH/DTK-Nr. 21T0129R

*05.02.2021
Ahnentafel

Sfk; Sp/J; BHP 1

FW: V

Gewicht 8,0 kg, BU 43 cm
crd-PRA-frei
OI-frei

Zahn- und Rutenstatus liegt vor

Im Jagdgebrauch: ja
VDH/DTK-Nr. 22T0239R

*13.01.2022
Ahnentafel

BHP-G, BHPS-G, BhFK/95/J, BhN(F)/DIR, ESw, SchwhK, Sfk, Sp/J, Vp, Wa.T.

LJS 2022
D-JCh 2023
LJS 2023
D-Ch 2024
GS 2024
LS 2024
LS 2025

FW: V

Gewicht 9,0 kg, BU 45 cm

Katarakt /PRA: 10.02.2024
crd-PRA frei durch Eltern
Merle-Gen nicht vorhanden
OI frei durch Eltern

Zahn- und Rutenstatus liegt vor

Im Jagdgebrauch: ja
Geburt 
Fr,
26.06.2026
64. Tag

Es ist so weit, wir eröffnen unser Welpentagebuch vom T-Wurf.
Dieses werden wir wie immer regelmäßig/unregelmäßig aktualisieren und wenn es etwas Neues zu berichten gibt, findet man dies hier.

Heute hat unsere Krümel 6 Welpen gewölft. Es sind 3 Rüden und 3 Hündinnen. Mutter und Welpen geht es sehr gut.



1. Woche 
 Auch bei diesem Wurf werden ab dem Tag der Geburt bis zur 4. Woche 1x täglich, gegen 18:00 Uhr, danach 1x wöchentlich die Gewichtsveränderungen der Welpen gemessen und notiert.
Die Welpen sind alle gesund und munter, sie hatten ein Geburtsgewicht zwischen 180 gr. und 321 gr.

grün

blau

orange

rosa

gelb

pink

Trautmann-
Wilhelm

TheodorTillmannTessaTraudlTrüffel
04:3706:2806:5508:0810:0212:13

Verkauft

Verkauft

Verkauft

Verkauft

Verkauft

Schlitz

Springe

Braunschweig

Prenzlau

Fuldatal

Datum
26.06.307321284180284198
27.06.328336302198297204
28.06.375387348237352252
29.06.433456404266403302
30.06.490507450297465342
01.07.555570506335526396
02.07.600612543354560425
03.07.658680603407621471
04.07.680731655425680500
05.07.720775706470713535
06.07.771794742494770566
07.07.833852793555836613
08.07.859885840568901624
09.07.948948882598960669
10.07.99010279406531020705
11.07.99410299556561011744
12.07.1064107310047141060761
13.07.1122111210327991130833
14.07.1160116010648001162850
15.07.1210123711358501215890
16.07.1240125011908751265930
17.07.1275123412429031305960
18.07.13221315128995413651008
19.07.139613781354100014001050
20.07.142814051398101514401089
21.07.146014531422103714851123
22.07.152515051519112016001215
23.07.161516001580116016401272
24.07.167016621662126517471333
31.07.210021502080161621601650
07.08.269026402450195826501963
14.08.
21.08.
Fr,
03.07.2026
Den Welpen aus dem T-Wurf geht es gut; sie wachsen und gedeihen. Da wir planen, um den 10.07.2026 mit der Welpenbox in das Esszimmer umzuziehen, wäre ein Besuch, um die Welpen anzuschauen, ab dem 13.07.2026 möglich. Bitte schauen Sie einfach in unseren Terminkalender.
2. Woche 
Mo,
06.07.2026
Seid heute morgen öffnen sich nach und nach die Augen der Welpen. Noch ein wenig irritiert, schauen die Kleinen in die Welt! Dann warten wir mal ab, ab wann sich die Öhrchen öffnen. Alle Welpen nehmen gut zu und sind auch schon ein wenig, wenn auch noch sehr wackelig, auf den kurzen Beinchen unterwegs.
Fr,
10.07.2026
Die „Kleinen“ sind genau 2 Wochen alt.
Sie wachsen und gedeihen zusehends weiter. Die Gewichtsentwicklung ist wie sie sein soll, alle nehmen stetig und in immer größeren Schritten zu.

Heute haben 4 von 6 die 1kg geknackt. Irgendwie sehen sie aus, als wären sie schon 3 Wochen alt! Sie sind aber auch alle ganz schön munter. Sie sehen ordentlich rund und mopsig aus.

Langsam aber sicher beginnt das große Krabbeln, die Ruhezeiten in der Kiste werden deutlich kürzer und Krümel hat Hochkonjunktur an der Milchbar.

Wird Mutti wird auch nur gerochen, wenn sie mal eine Pause vor der Wurfkiste macht und ein Wusel in der Nähe liegt. Dann wird in Art eines Domino-Effektes Alarm geschlagen und man wird wach, jammert und fiepst herzerweichend, damit Mutti auch ja zu einem kommt. Und Krümel reagiert prompt und ist zur Stelle. Anderenfalls werden wir vorwurfsvoll angefiepst. „Könnt ihr das jetzt NICHT mal machen“?

Vor dem Säugen aber kommt das Putzen. Es ist ihr scheinbar wichtig, das alle gewaschen und geschniegelt an der Milchbar erscheinen. Und wer sich bis dahin geschickt entzogen hat, wird auch schon mal etwas unsanft zum Toilettengang mittels Krümel`s Zunge gebeten, auch wenn es heißt dabei kopfüber auf den Rücken gedreht zu werden.

Die Nächte sind bis auf die „Schmatzeinheiten“ ruhiger geworden. Nur wenn die Milchbar eröffnet wird, dann rappelt es ordentlich in der Kiste. Die Zeit vergeht so schnell und wir genießen den Welpengeruch und die Geräusche, die immer hündischer werden.
3. Woche 
So. 12.07.26Der heutige Tag brachte große Veränderungen.
Unsere Babys sind heute Mittag in ihr neues „Welpenzimmer“, also unsere Küche bzw. Esszimmer umgezogen. Das war ganz schön spannend. Zuerst gab es lautes Gemecker aber jetzt finden sie es ganz großartig.

Dann haben unsere 6 auch noch ihre ersten Halsbänder bekommen.

„Bäh war das eklig, und wie das erst gejuckt hat. Nach kurzer Zeit war allerdings alles wieder in bester Ordnung und wir hatten uns daran gewöhnt. Zudem sind wir nun auch noch besser auf der Welpencam unterscheidbar. Ulrike und Armin haben uns erklärt, dass es ein Vorteil ist, wenn Welpen, die jetzt schon mit einem Halsband aufwachsen, später keine extra Gewöhnung an ein Halsband benötigen.“

Die Welpen versuchen zudem ihre ersten Gehversuche, wobei das Ganze noch sehr wackelig aussieht, aber durch die weiche dicke Unterlage in der Wurfkiste ist das Umfallen nicht weiter tragisch. Sie laufen/rutschen auf allen vieren… und kippen aber immer wieder um. Bald werden sie das Nest richtig unsicher machen. Wir stellen jeden Tag Veränderungen fest… sie werden immer mehr zum Jagdteckel.
Der ein oder die andere hat uns schon aus den noch kleinen blauen Augen angeschaut, denn die Schlitze werden immer ausgeprägter. Kurz danach sollten sich die Ohren öffnen. Ein kleines Wunder!

Das Gedränge an der Milchbar wird schon manchmal zum Machtkampf. Einige Welpen geben sich nicht mehr nur mit einer Zitze zufrieden, sondern wenn sie merken, dass die Milch nachlässt gehen sie auf die Suche nach einer weiteren Zitze, dabei kann es auch sein, dass ein anderer Welpe weggedrängt wird. Ab und an passiert es auch, dass vor lauter Hunger ein Welpe dem anderen das Ohr absaugt oder, besonders praktisch bei den Jungs, wenn das männliche Geschlechtsteil mit der Zitze verwechselt wird.

Um sie auf ihr späteres Leben gut vorzubereiten, werden sie von uns richtig durch geknuddelt, auf den Rücken gelegt, das Mäulchen kontrolliert und an allen Körperregionen angefasst. Schließlich soll es für sie normal sein, dass sie überall berührt werden.

Sie wachsen, sie gedeihen, sie krabbeln, sie meckern, sie sind immer hungrig! Sie folgen Krümel gierig durch die Wurfbox, immer auf der Suche nach ihrer persönlichen Glückseligkeit, der Zitze!!! Sie sind jetzt in der „Übergangsphase“ ihrer Entwicklung. Sie beginnen, ihre Umwelt wahrzunehmen. Ein Moment, auf den wir alle sehnsüchtig warten! Die Mobilität nimmt zu, die Schlafphasen ab.
Mo,
13.07.2026
Heute durften auch wir unsere 1.Wurmkur kosten…..bääääääääh ! Das hat aber mal gar nicht geschmeckt!.

Aber warum machen wir das?
Hundewelpen können bereits, noch bevor eine Diagnose mittels Kotuntersuchung überhaupt möglich ist, im Mutterleib oder über die Muttermilch hochgradig mit Toxocara canis (Spulwurm) bzw. Hakenwürmern (A. caninum) infiziert werden. Diese können Blutarmut (Anämie), Abmagerung und blutige Durchfälle auslösen. Auch Lungenentzündungen und Hautveränderungen können auftreten. Für Welpen kann ein massiver Wurmbefall sogar tödlich enden.
4. Woche 
Sa,
18.07.2026
Mit Beginn der vierten Woche ist richtig Leben in die Wurfkiste gekommen. Unsere Zwerge sind richtig mobil in der Wurfkiste, das ist zu niedlich. Fast alle sind auf ihren 4 Beinen unterwegs und turnen schon kräftig in der Wurfkiste herum.
Aber in der Wurfbox ist es den Kleinen zu langweilig. Also wird schon einmal das Esszimmer erkundet.
Sie wachsen, sie gedeihen, sie krabbeln, sie meckern, sie sind immer hungrig! Sie folgen Krümel gierig durch die Wurfbox und auf der Spieldecke, immer auf der Suche nach ihrer persönlichen Glückseligkeit, der Zitze!!! Sie sind jetzt in der „Übergangsphase“ ihrer Entwicklung. Sie beginnen, ihre Umwelt wahrzunehmen. Ein Moment, auf den wir alle sehnsüchtig warten! Die Mobilität nimmt zu, die Schlafphasen ab.
Di,
21.07.2026
Nachdem jetzt auch ausreichend das Esszimmer erkundet wurde, war es selbstverständlich Zeit, dass auf der Terrasse auch etwas zum Essen serviert wurde. Ulrike hat gewolftes Hühnerfleisch den Damen und Herren serviert:

Fr,
24.07.2026
Halbzeit bei der Wurmkur!
Ende der 4. Lebenswoche stand die zweite Entwurmung für unsere Rasselbande an. Warum das so wichtig ist, wisst ihr ja schon aus unserem Beitrag zur ersten Runde – schließlich wollen wir den lästigen Parasiten keine Chance geben, den Kleinen die Energie für ihren nächsten Wachstumsschub zu rauben!
5. Woche 
Mo,
27.07.2026
Heute stand ein weiterer entscheidender Gesundheitstermin an: Unsere Kleinen wurden zum ersten Mal geimpft!

Für die Erstuntersuchung besuchte uns wie gewohnt unsere vertraute Haustierärztin Wiebke Obst direkt in der Zuchtstätte.

Vor der allerersten Impfung führt der Tierarzt immer eine gründliche Allgemeinuntersuchung durch. Der Grund dafür ist einfach, aber entscheidend: Ein Welpe darf nur geimpft werden, wenn er 100 % gesund ist. Ist der Körper bereits mit einer Infektion oder Parasiten beschäftigt, kann das Immunsystem nicht ausreichend auf den Impfstoff reagieren.

Die gute Nachricht: Alle Welpen sind kerngesund!
Nach dem

Der gründliche Check von Kopf bis Rute

• Verhalten & Bewusstseinslage: Ist der Welpe aufgeweckt, neugierig oder eher lethargisch und matt?
• Gewichtskontrolle: Der Welpe wird gewogen, um das Wachstum zu verfolgen und Entwurmungsmittel oder Medikamente exakt zu dosieren.

• Augen & Nase: Kontrolle auf Ausfluss, Rötungen oder Verkrustungen.
• Ohren: Blick in die Gehörgänge auf Entzündungen, Milbenbefall oder Ohrenschmalz.
• Maul & Gebiss: Schleimhäute (sollten rosa und feucht sein), Zahnstatus (Milchzähne) und Kontrolle auf Gaumenspalten.
• Auskultation (Abhören): Herz und Lunge werden mit dem Stethoskop abgehört, um Herzgeräusche oder Rasselgeräusche der Lunge frühzeitig zu erkennen.
• Abtasten des Bauches: Der Tierarzt tastet die Bauchdecke ab, um Schmerzen, Schwellungen oder einen Nabelbruch auszuschließen.
• Haut & Fell: Suche nach Parasiten (Flöhe, Kanten), Schuppen, Haarausfall oder Hautentzündungen.
• Geschlechtsteile & Rute: Kontrolle der Geschlechtsorgane (bei Rüden: Sind die Hoden bereits abgestiegen?).
• Körpertemperatur: Die Temperatur wird rektal gemessen (Normalwert beim Welpen: ca. 38,0 bis 39,0 °C).

Erst wenn bei allen Punkten „grünes Licht“ gegeben wird, bekommt der Welpe seine Spritze.

sowie einem kurzen Pieks gab es sofort Entwarnung – danach durfte direkt wieder ausgelassen gespielt und weiter getobt werden.

Dank der

Biestmilch

Biestmilch (auch Kolostrum oder Erstmilch) ist die erste Milch, die die Hündin direkt nach der Geburt produziert.
Für Welpen ist sie Überlebenselixier und erster Schutzschild zugleich: Sie ist voll gepackt mit mütterlichen Antikörpern, Nährstoffen und Vitaminen.
Da Welpen fast ohne eigene Abwehrkräfte geboren werden, nehmen sie über die Biestmilch in den ersten 24 bis 36 Stunden ihr allererstes „passives Immunsystem“ auf.

starten die Welpen gut geschützt ins Leben. Wenn dieser mütterliche Schutz nachlässt, baut der Nachwuchs erst langsam eigene Abwehrkräfte auf. Genau in diesem Fenster (etwa ab der 4. bis 12. Woche) entsteht die „immunologische Lücke“, in der das Ansteckungsrisiko am höchsten ist.

Um genau diese kritische Lücke zu schließen, verwendet unsere Tierärztin den Impfstoff „Nobivac® DP PLUS“. Dieser ist für Welpen ab der 4. Lebenswoche zugelassen.

Ziel ist die aktive Immunisierung gegen das canine Staupe- und Parvovirus. Die Impfung verhindert sowohl die durch diese Viren verursachten klinischen Symptome und die Mortalität, als auch die virale Ausscheidung nach einer Infektion.

Damit ist ein wichtiger Grundstein für ein langes, gesundes Leben unserer Schützlinge gelegt.
Di,
28.07.2026
Mit knapp fünf Wochen kommt jetzt richtig Leben in die Wurfkiste! Die Kleinen erkunden neugierig ihre Umwelt, die Bewegungen werden sicherer – und für uns als Züchter und Jäger beginnt eine besonders spannende Phase der Prägung.

Da der erste Impftermin geschafft und der Grundschutz aufgebaut ist, ging es heute Vormittag für die Rasselbande raus ins Revier. Schließlich fällt ein praxistauglicher Jagdhund nicht vom Himmel, sondern wird von klein auf mit Ruhe, Konsequenz und positiven Erlebnissen geformt.

Das Zeitfenster zwischen der 4. und 8. Lebenswoche ist für die Prägung von unschätzbarem Wert. In dieser Phase verknüpfen Welpen neue Eindrücke besonders schnell und unbedarft. Wenn sie Geräusche wie das Knacken von Ästen, das Rauschen des Windes – und eben auch Knallgeräusche – von Anfang an als völlig normal wahrnehmen, legen wir das Fundament für eine spätere, gelassene Schussfestigkeitsprüfung.

Gute Vorbereitung hat nichts mit Überforderung zu tun. Unsere Methode für die ersten Schritte im Revier setzt auf Positivverknüpfung:
  • Die vertraute Umgebung nutzen:
    Der erste Ausflug ins Grüne bietet ohnehin viele Reize. Die Welpen dürfen schnüffeln, erkunden und die Welt entdecken, während wir als Ansprechpartner Ruhe ausstrahlen.
  • Knalleffekte dosieren:
    Wir starten nicht mit der Flinte direkt über der Wurfkiste. Stattdessen nutzen wir eine Schreckschusspistole aus deutlicher Entfernung, während die Welpen mit Erkunden, Fressen oder Spielen beschäftigt sind. Zudem werden sie bei uns bereits, ab dem 14. Lebenstag, an außergewöhnliche Geräusche gewöhnt.
  • Ablenkung ist alles:
    Fällt der Knall im Moment der höchsten Spielfreude oder während einer leckeren Belohnung, registriert das Gehirn des Welpen das Geräusch lediglich als Begleitmusik – positiv oder zumindest völlig neutral.
  • Distanz verringern:
    Erst wenn alle Welpen das Geräusch aus der Ferne ignorieren, verringern wir Schritt für Schritt den Abstand über die nächsten Wochen.

Das Ziel dieser frühen Ausflüge ist kein Schnellkurs, sondern ein solides Urvertrauen. Wenn die Zwerge nach dem Reviereinsatz müde und zufrieden ins Lager zurückkehren, wissen wir:
Der Grundstein für passionierte, schussfeste Jagdbegleiter ist gelegt.
6. Woche 
So,
02.08.2026
Der berühmte lateinische Ausspruch
„Alea iacta est“ bedeutet so viel wie:
„Die Würfel sind gefallen.“
Er wird immer dann genutzt, wenn eine wichtige, unumkehrbare Entscheidung getroffen wurde – wenn eine Grenze überschritten ist und es kein Zurück mehr gibt.
In unserem Fall bedeutet es genau das, was unser Herz höherschlagen lässt:
Wir haben die perfekten Hundeführer für unsere Welpen gefunden!

Die Entscheidungen sind getroffen, die Weichen für die Zukunft unserer Kleinen gestellt. Wir sind überglücklich, unsere Sprösslinge in den besten Händen zu wissen, und freuen uns riesig auf alles, was nun kommt!
7. Woche 
Fr,
07.08.2026
Am heutigen Vormittag ging es für die Rasselbande zum zweiten Mal hinaus ins Revier Bentierode. Nachdem der erste Ausflug vor ein paar Tagen noch von staunenden Augen und vorsichtigem Erkunden geprägt war, standen heute schon deutlich mehr Unternehmungsgeist, unbekannte Untergründe und die ersten „echten“ Wildfährten auf dem Programm. Es ist immer wieder schön zu beobachten, wie diese kleinen Jagdhunde Schritt für Schritt über sich hinauswachsen.
Für den heutigen Ausflug haben wir uns bewusst ein ruhiges, übersichtliches Waldstück mit angrenzender Wiese ausgewählt. Ziel war es schließlich nicht, Strecke zu machen, sondern den Welpen die vielfältigen Umweltreize gezielt und positiv zu vermitteln. Die unterschiedlichsten Untergründe, von weichem Moosboden über knisterndes Altholz bis hin zu höherem Gras, forderten die Motorik der Zwerge bereits ordentlich heraus. Besonders faszinierend war der Augenblick, als ihnen die erste frische Witterung in die Nase stieg. Man konnte förmlich spüren, wie die Passion erwachte. Auch das erste kleine Training fügte sich wie von selbst ein. Mit Krümel als souveränem Vorbild klappte der Rückruf auf Pfiff schon erstaunlich gut. Sobald die Mama sich entschloss los zu laufen, hing die kleine Meute direkt hintendran.

Nach knapp zwanzig Minuten intensiver Sinneseindrücke war die Luft bei den Zwergen schließlich raus. Zurück am Auto gab es noch einen Schluck Wasser und eine kurze Putzeinheit von der Mama, bevor auf der Fahrt nach Hause bereits die gesamte Rasselbande tief und fest schlief. Genau solche Erlebnisse legen den Grundstein für wesensfeste, feinfühlige und passionierte Hunde, und wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Abenteuer in unserem Revier.
Di,
11.08.2026
So schnell verfliegt die Zeit, und schon müssen wir uns langsam mit dem Wehmutsgedanken anfreunden, dass unsere kleinen T-Räuber bald nach und nach in die große weite Welt ausziehen werden. Alle Welpen unseres T-Wurfes haben fantastische neue Zuhause gefunden. Auch wenn der Abschied schwerfällt, wissen wir, dass es genau der richtige Moment ist. Schließlich brauchen die Kleinen jetzt ganz gezielte Förderung, um sich weiterhin so prächtig zu entwickeln. Den soliden Grundstein dafür haben wir liebevoll gelegt, und nun liegt es an ihren neuen Familien, darauf aufzubauen und ein wahres Prachtschloss daraus entstehen zu lassen. Das Potenzial und das Zeug dazu bringen unsere sechs kleinen Strolche allemal mit.

Man kann ihnen derzeit beinahe beim Wachsen zusehen, denn sie gedeihen wirklich stündlich. Mit ihrer Gewichtsentwicklung sind wir mehr als zufrieden, und auch menschlich – oder besser gesagt dackelmäßig – ist die Sechserbande einfach traumhaft pflegeleicht. Es ist wunderschön zu beobachten, wie entspannt sie nebeneinander gekuschelt liegen und voller Wonne an leckerem getrocknetem Pansen knabbern. Von Futterneid oder Hektik keine Spur, niemand versucht dem anderen etwas abzuluchsen. Das verdanken wir ganz sicher auch der großartigen Mama Krümel, die ihre Bande so geduldig und lange gesäugt und bestens versorgt hat.

Langeweile kennt bei uns derzeit niemand, denn täglich steht Besuch auf dem Programm und die Ausflüge werden von Tag zu Tag ein bisschen größer. Über den Folgetrieb klappt das Spazierengehen um Dreilinden schon richtig prima. Wenn auch der eine oder andere Dickkopf noch etwas unwillig hinterherstiefelt, siegt am Ende doch der Geschwisterstolz: Was das Schwesterchen kann, schaffe ich schon lange! Auch das Thema Autofahren ist bereits bestens vorbereitet. Nachdem alle schon neugierig im Auto zusammengesessen haben, stehen nun die ersten echten Spritztouren an.


Unser Auslauf um das Boot ähnelt derweil einer spektakulären Kraterlandschaft. Unsere kleinen Bauarbeiter sind da von unermüdlichem Eifer geprägt: Kaum hat man ein gebuddeltes Loch mühsam wieder zugeschüttet, festgetreten und das Werkzeug weggeräumt, sitzt schon wieder ein Dackelkind an Ort und Stelle. Mit unendlicher Hingabe wird dann noch tiefer, schneller und gründlicher gebuddelt als zuvor. Wir haben den Kampf gegen die Krater inzwischen aufgegeben und genießen stattdessen einfach das herrlich stereotype Schauspiel dieser leidenschaftlichen Schatzsucher.

Wenn wir die Wusel gegen 22:30 Uhr zur letzten Mahlzeit und zur nächtlichen Minenlegung samt Stauseeerrichtung rufen, fallen die Kleinen danach regelrecht um und schlafen schon fast die komplette Nacht durch. Wenn sich morgens gegen 6:00 Uhr die Tür öffnet, blicken uns noch verschlafene Welpenaugen entgegen, während sich die Kleinen ausgiebig rekeln und strecken. Doch kaum im Garten angekommen, steppt hier augenblicklich der Bär. Jeder möchte als Allererster begrüßt werden und die exklusive Aufmerksamkeit erhaschen, die gerade dem Geschwisterchen zuteilwird.

Selbst der morgendliche Weg in die Küche wird da zum geschickten Ausweichmanöver. Um mit der ersten Reinigung starten zu können, muss man die Rasselbande regelrecht austricksen. Die Welpen teilen sich nämlich blitzschnell in zwei strategische Teams auf und belagern beide Türen, stets in der Hoffnung, beim Wischen tatkräftig mitzuhelfen oder das geliebte Schrubbersurfen nicht zu verpassen.

Mama Krümel findet ihren Nachwuchs zwar nach wie vor ausgesprochen nett, aber wenn alle sechs gleichzeitig auf sie einstürmen, gerät auch sie mal ins Verzweifeln. Die Wusel sind mittlerweile so flink unterwegs, dass Krümel sie kaum noch gleichzeitig im Auge behalten kann, was ihren Mami-Stolz sichtlich wurmt. Doch das hält sie nicht davon ab, immer wieder ausgelassen vor ihren Kindern herzu toben und der Rasselbande voller Lebensfreude zu zeigen, was für ein flinker, großartiger Teckel später einmal aus ihnen werden kann.

Aktualisiert am:

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